Freiwillige vor…

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Freiwillige vor…

Privalino geht live! Also fast…

Denn bevor wir live gehen, muss die Software auf Herz und Nieren getestet werden. Und wer wäre das besser geeignet, als unsere zukünftige Nutzergruppe? Zwölf Schüler der Grundschule am Ried in Reichelsheim, alles Freiwillige in der TOP-AG, bekommen die Gelegenheit, Privalino vier Wochen lang zu nutzen. Hinter dem Namen „TOP-AG“ verbirgt sich eine durch den Vorsitzenden des Fördervereins der Schule, Dieter Falzmann, ins Leben gerufene Computer- und Medien-AG. Hier können Kinder bereits im Grundschulalter lernen, wie man vernünftig mit Computern umgeht und worauf man besonders achten sollte.

Herr Falzmann ist auch unser Ansprechpartner für den Software-Test und lud uns großzügigerweise zu sich in den Unterricht ein, um über die Gefahren im Netz zu berichten. Da waren wir erst mal cool. Es sind ja „nur“ Kinder, dachte ich. Aber tatsächlich haben wir nur Erfahrung in der Erwachsenenbildung und merkten in der Vorbereitung, wie schwierig es wird, Kindern Themen wie „Fremde im Netz“ oder „Mobbing“ innerhalb einer Stunde nahezubringen.

Die Stunde begann unaufgeregt, Exkursionen durch Gast-Dozenten sind ja bekannt nicht klausurrelevant und zudem noch schnarch-langweilig. Die Kinder hörten sich interessiert die Themen an, schielten aber hin und wieder zu der Tüte mit den zwölf Smartphones der Firma HTC, die sie bald in Händen halten würden. Doch die rege Beteiligung lässt darauf hoffen, dass ein kleiner Teil der Inhalte hängengeblieben sein dürften. Sofern Herr Falzmann und ich mit dem Sicherheitsbewusstsein der Kinder zufrieden sind, verteilen wir dann auch endlich die Smartphones.

Mehrere Wochen lang dürfen die Kids miteinander chatten und sind die Experten für Privalino. Ihre Meinung zählt und wir freuen uns auf einen steten Strom der Kritik. Auf der Medienbildungsmesse in Frankfurt am Main am 28.09. heißt es dann „Butter bei die Fische“. Per Bildschirmübertragung werden wir auf einer Leinwand zeigen, wie die Kinder auf Bedrohungen im Chat reagieren und ob die Sicherheitsmechanismen von Privalino greifen.

Wir freuen uns sehr auf diese spannenden Wochen!

By | 2017-09-11T12:41:37+00:00 September 8th, 2017|Latest Articles|1 Comment

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Der gebürtige Ratinger und Wahlduisburger ist der kreative Kopf hinter Privalino und sammelt schneller Meinungen als Lucky Luke seine Pistole zieht. Ob in der Hotellobby, am Messestand oder Netz: Patrick ist immer on fire für Privalino.

One Comment

  1. Wilhelm Reihl 12. September 2017 at 18:37 - Reply

    Hallo Patrick,
    die Idee und das Ziel von privalino, Kinder vor Sexmissbrauch im Internet zu schützen, finde ich ebenso gut wie wichtig.
    Ich hoffe, dass die Schulkinder das Test-Programm auf Kindertauglichkeit hin kritisch prüfen und testen werden und freue mich schon auf die nächste E-Mail-Nachricht von privalino.

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